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Flash-Ticker

Stressabbau

Bild: Drucker
Bild: Entspannte Frau am Laptop / Foto: djd/Neurexan
Während früher vorwiegend Manager stressige Arbeitstage hatten, tritt dieses Phänomen heute in nahezu allen Berufsgruppen auf. Der permanente Druck hat viele Ursachen. Extrem hohe Anforderungen, eine nicht enden wollende Flut an Informationen und Konkurrenzdruck bestimmen den Berufsalltag. Kommen dann noch Ärger mit Chefs und/oder Kollegen, gesundheitliche oder private Probleme hinzu, machen irgendwann die Nerven nicht mehr mit. Dies äußert sich in innerer Unruhe Reizbarkeit und Schlafstörungen.

Kein Mensch kann auf Dauer immer Höchstleistungen bringen
Zeiten, in denen Hektik, Stress und Anstrengung im Vordergrund stehen, muss man Zeiten des Ausgleichs und der Entspannung entgegensetzen: Denn ständiger Stress führt zur Überforderung und erzeugt das Gefühl ausgelaugt zu sein. Bei dafür empfänglichen Menschen kann er sogar Depressionen hervorrufen.

Ganz weit weg vom Alltag wieder Kraft tanken
Wie jemand wenigstens zeitweise die innere Ruhe und Ausgeglichenheit findet, spielt eigentlich keine Rolle. Ob das bei einem Spaziergang durch den Park geschieht oder anderweitig, wichtig ist, dass diese Ruhephasen regelmäßig stattfinden. Körper und Seele brauchen diese Pausen, um sich wieder zu regenerieren.
Doch viele Menschen können nicht entspannen. Sie nehmen sich diese Auszeiten nicht oft. Wenn sie sie nehmen, schaffen sie es nicht, den Alltag auszublenden. Entspannungstechniken haben da wesentliche Vorteile: Sie vermitteln konkrete Hilfestellungen bei der schwierigen Aufgabe, der Seele auch einmal Freiraum zu lassen und Energie aufzutanken.

Mit Stress umgehen lernen
Kaum einer weiß mit Bestimmtheit, in welche Richtung die eigenen Reaktionen auf Stressfaktoren verlaufen. Die Ärztin und Psychotherapeutin Annette Porcher-Spark rät: "Das Erkennen dieser Tendenz kann aber hilfreich sein, effektive und individuell passende Maßnahmen zu entwickeln, um mit Stresssituationen besser umgehen zu können." So teilt sie die Stresstypen grob in zwei Extreme ein - den Feuer- und den Wind-Typ: "Der Eine gerät schnell auf 180, der Anderer zieht sich in sein Schneckenhaus zurück." Diese beiden Stresstypen in ihrer reinen Form seien allerdings selten, viel häufiger kämen dagegen Mischformen vor.


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