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BKK VDN-Expertenchat. "Blutdruck senken mit natürlichen Mitteln" ist das Thema am Montag, 11. September 2017, 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr.


     

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Sie möchten etwas gegen Ihren hohen Blutdruck tun und zukünftig weniger Medikamente nehmen? Dann sind Sie bei unserem Expertenchat "Blutdruck senken mit natürlichen Mitteln" genau richtig. Denn auch, wenn man nicht auf Tabletten verzichten kann, lassen sich die Werte auf natürliche Weise normalisieren.

Die Expertin:

Wiebke Ude ist pharmazeutisch technische Assistentin (PTA) sowie Heilpraktikerin und arbeitet seit über 20 Jahren in der Apotheke. Sie bildete sich u. a. in orthomolekularer Medizin und Ernährungsberatung, Homöopathie und Schüßler Salzen sowie anthroposophischer Medizin weiter. Zu diesen Themen hält Frau Ude als freie Referentin Vorträge und Seminare vor Fachpublikum und Laien. 

Unsere Fragen vorab:

Welche Werte sind für den Blutdruck normal?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat verschiedene Grenzwerte festgelegt, um den Blutdruck zu klassifizieren. Ein optimaler Blutdruck liegt bei ca. 120/80 mmHG. Ein leichter Bluthochdruck (Hypertonie) bewegt sich im Rahmen von 140-159/90-99 mmHG. Eine mittelschwere Hypertonie liegt bei 160-179/100-109 mmHG. Eine schwere Hypertonie gilt ab >180/>110 mmHG.

Welche Folgen kann ein dauerhaft erhöhter Blutdruck haben?

Wenn ein dauerhaft erhöhter Druck auf die Blutgefäße erfolgt, kann dies zu Gefäßschäden unterschiedlichster Art führen. Die Folgen sind u. a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Aneurysmen, Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Nierenschäden und Netzhautschäden an den Augen.

Was sind erste Symptome, die auf einen erhöhten Blutdruck hinweisen?

Oft ist ein erhöhter Blutdruck gar nicht zu spüren. Typische Symptome, die bei einer Hypertonie auftreten können, sind Schwindel, Sehstörungen (Flackern, Flimmern), Druckgefühl im Kopf oder der Herz- bzw. Brustgegend, Kopfschmerzen, Brustenge mit Atemnot (besonders bei Belastung), gerötetes Gesicht oder auch Bewusstseinsstörungen oder Ohnmacht.

Wer ist besonders gefährdet, Probleme mit hohem Blutdruck zu bekommen?

Ein erhöhter Blutdruck kann erblich bedingt sein, aber vor allem Bewegungsmangel, eine salz- und cholesterinreiche Ernährung, bestimmte Medikamente (z. B. die Pille, Kortikosteroide, bestimmte Rheumamittel) und ein erhöhter Blutzucker können eine Hypertonie verursachen. Distress und Schlafstörungen, Rauchen, zu viel Alkohol und Übergewicht können den Blutdruck über seinen Normwert ansteigen lassen.

Gibt es Lebensmittel, auf die Betroffene am besten verzichten sollten?

In jedem Fall sollte man sich um eine gute und ausgewogene Ernährung bemühen. Besonders wichtig hierbei ist es, sich salzarm sowie kalorien- und fettreduziert zu ernähren, den Fleischkonsum zu reduzieren und viel Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Mehr Fisch und pflanzliche Fette (Lein-, Raps- und Olivenöl) sollten ebenfalls in den Speiseplan integriert werden, ebenso Ballaststoffe sowie Nüsse und Samen.

Wohin kann man sich wenden, wenn man Unterstützung benötigt?

Wichtig ist, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Aufklärung und Beratung kann man beim Hausarzt oder Internisten einholen, aber auch beim Heilpraktiker (Homöopathie oder Akupunktur) oder beim Psychologen (Stressbekämpfung). Krankenkassen bieten spezielle Kurse und Programme an, die sich mit Bluthochdruck beschäftigen. Dazu zählen Ernährungsworkshops, Entspannungskurse (Yoga, Qi Gong, Muskelentspannung, autogenes Training, etc.) oder individuelle Sportkurse.

Stellen Sie unserem Experten all Ihre weiteren Fragen am 11. September 2017 von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr im BKK VDN-Expertenchat.

 

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