Krankengeld

Die finanzielle Absicherung im Fall Ihrer Arbeitsunfähigkeit ist wichtiger Bestandteil einer Krankenversicherung.

Zunächst zahlt Ihr Arbeitgeber das Arbeitsentgelt in der Regel für sechs Wochen weiter. Bei arbeitslosen Menschen übernimmt dies für den gleichen Zeitraum die Agentur für Arbeit. Danach erhalten Sie von uns das Krankengeld, um Ihren Verdienstausfall weitestgehend zu ersetzen.

Das Krankengeld orientiert sich an Ihrem letzten vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit regelmäßig erzielten Arbeitsentgelt. Einmalzahlungen (z. B. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Überstunden und Entgeltumwandlungen) können die Höhe beeinflussen.

Sie erhalten 70 % des regelmäßig erzielten Bruttoarbeitsentgeltes bis zur Beitragsbemessungsgrenze (kalendertäglich 151,25 Euro, davon 70 % = 105,88 Euro), höchstens jedoch 90 % des Nettoarbeitsentgeltes. Die Höhe des Krankengeldes bei Arbeitslosen entspricht der Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes.

Während des Krankengeldbezuges zahlen Sie keine Beiträge zur Krankenversicherung. Von den Beiträgen zur Renten- und Pflegeversicherung sowie zur Arbeitsförderung übernimmt die BKK VDN die Hälfte. Eine Besonderheit gilt für kinderlose Krankengeldbezieher: Hier ist der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung in Höhe von 1,025 % allein zu tragen.

Krankengeld wird grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung bis zum Ende der Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Sofern die Arbeitsunfähigkeit wegen der selben Krankheit besteht, haben Sie Anspruch auf Krankengeld für höchstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren.

Wichtig zu wissen:

Bitte denken Sie daran, Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rechtzeitig – innerhalb von einer Woche – bei uns einzureichen. Dies gilt auch, wenn kein Krankengeld bezogen wird.


Stand: 01.01.2019

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